Die gedanklichen Wurzeln von Loge2 reichen knapp ein Jahr zurück. Interessant wurde es allerdings erst ab Dezember, wo wir dank des EXIST-Gründerstipendiums so richtig durchstarten konnen. In diesem Blogpost gebe ich Euch ein paar Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Loge2.
Am Anfang war es dunkel
Auslöser für Loge2 war eine Einladung einer guten Freundin von mir, die per Mail anfragte, wer noch Lust hätte, zu Georgette Dee mitzukommen, welche in wenigen Wochen im Tipi auftreten sollte. Natürlich wurden nicht alle Freunde angeschrieben, sondern nur die, bei denen man sich sicher sein konnte, dass sie sich darüber freuen.
In diesem Moment habe ich festgestellt, dass einerseits die besten Ideen für spannende Abendgestaltung meist aus meinem Freundeskreis kamen, andererseits man vieles verpasst, weil die Leute keine Lust haben, alles immer kompliziert per Mail oder Telefon zu organisieren und an den gesamten Freundeskreis zu schicken. In den Stadtmagazinen wiederum findet man viele interessante Veranstaltungen, aber keinen Hinweis darauf, was für mich konkret interessant ist.
Somit war die Idee für Loge2 geboren.
Und er sprach: Es werde Licht
Da Katja und ich an der Uni bereits eine Reihe von Erfahrungen in der Entwicklung von Internetanwendungen gesammelt haben, drängte sich uns der Gedanke auf, dieses Wissen für Loge2 direkt nutzbar zu machen.
Da uns klar war, dass es ohne einen schlagkräftigen Vertrieb nicht gehen würde, sahen wir uns nach jemandem um, den wir von der Idee begeistern konnten und der gut zu uns ins Team passen würde. Beim Beachvolleyballspiel wurden wir fündig und nach wenigen Treffen war klar: Judith stößt dazu. Perfekte Ausbildung, Praxiserfahrung, Kulturaffinität - ein Traum wurde wahr.
In diesem Moment erkannten wir, dass wir das nötige Know-How haben, um Loge2, wie wir unsere Plattform tauften, im Internet umzusetzen und zu etablieren. Es schlug der metaphorische Blitz ein und wir fingen an zu arbeiten. Mit dem universitären Hintergrund und den inhaltlich und wissenschaftlich interessanten Themen der Plattform beantragten wir das EXIST-Gründerstipendium, um uns in der Anfangsphase den Rücken frei halten zu können.
Und es ward Licht
Im November bekamen wir dann die Nachricht, dass uns das EXIST-Stipendium bewilligt wurde. Sofort haben wir uns ein kleines, bequemes Büro in den Josetti-Höfen gemietet, um direkt am Puls der Stadt (und der Kultur) loslegen zu können.
Zwei Monate später ging die erste Version der Loge2-Genießerplattform online. Das Soziale Netzwerk für Kultur war geboren.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen