Als windowsfizierter Ottonormal-User sind diese Macs ja irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig. Es gilt in der Eingewöhnungsphase so manche Frustration, wie beispielsweise die Suche nach dem Ät-Zeichen (@, Anm. d. Red.), zu überwinden. Der automatisierte Griff zur Tastenkombination "Alt-Q" produziert lustige Pfeile, stellt man fest, und bei der erfolgsversprechenden Idee es mit "Apfel-Q" zu versuchen hat man den Obstsalat. Das muss das Messer sein, das in der Dreigroschenoper Erwähnung findet, und in das diese fiesen Altmackies jeden Neuling eiskalt laufen lassen. Aber man lebt und man lernt...und lacht leise vor sich hin oder wundert sich nur.
Schon ein verzweifelt vorwurfsvolles:"Woher soll ich wissen, wo hier der Apfel ist?" oder "Was glaubst Du, wie lang ich gebraucht habe bis ich rausgefunden hab', dass man dazu Apfel drücken muss?" von einem anderen Mac-Neuling im Büro ist wie eine Pille gegen den eigenen Weltschmerz. Für Verwunderung sorgt der Mac bei mir jedenfalls noch ständig. So frage ich mich, was ist eigentlich Reservebatteriestrom, und woher weiss die Mac-Mighty-Mouse wo links und rechts ist, obwohl sie nur einen großen Maus-Button hat, und woher weiss das Mac-Trackpad, wieviele Finger ich gerade benutze? Fragen, auf die selbst Mac-Veteranen keine andere Antwort parat haben als die militärische Begründung mit vier Buchstaben:"Isso!".
Nun gut, dann isset halt so und et is juut so, Hauptsache et looft.
ALT+CTRL+EJECT+APFEL
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