Witzig, rührend, spannend und einfach nur schön werden die Geschichten sein, die ich Euch an dieser Stelle ab sofort im vierwöchigen Abstand erzählen werde. Alles getreu dem Motto „Von Logenbesitzern für Logenbesitzer“. Hier ist nämlich der Platz, an dem Eure Geschichten erzählt werden. Ihr habt eine außergewöhnliche Veranstaltung besucht? Ihr konntet dank eines Tipps die Hauptdarsteller eines Stückes persönlich treffen? Ihr habt endlich eine Begleitung für Eure Lieblingsveranstaltung gefunden? Perfekt – schickt mir Eure Geschichten an: info(at)loge2(punkt)de. Ich freu’ mich drauf!
Noch ist Loge2 nicht lange online, einige witzige Geschichten sind aber bereits an uns herangetragen wurden. Diese Geschichte soll Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten werden:
Das Telefon unserer Katja klingelt, sie lacht. Am anderen Ende ist ein Freund von ihr, der seit kurzem stolzer Besitzer seiner eigenen Loge ist. „Oh Gott, ist das aufregend. Jetzt hab’ ich gerade meine erste Veranstaltung angelegt und nun will jemand mitkommen, DEN KENN’ ICH GAR NICHT!“ Nach anfänglicher Überraschung macht sich dann aber Freude breit, endlich mal mit jemandem wegzugehen, der scheinbar Ahnung hat, von dem, was da auf der Bühne passiert. Schließlich war das Feedback nach der Veranstaltung durchweg positiv: „Der Typ war echt nett und wir lagen sofort auf der gleichen Wellenlänge. Das erste Mal kam ich mir nicht so oberlehrerhaft vor und musste alles erklären, sondern konnte mal auf gleicher Augenhöhe diskutieren. Jetzt sind wir bei Loge2 befreundet, vielleicht gehen wir ja in Zukunft noch mal gemeinsam weg.“
In diesem Sinne, viel Spaß beim Weggehen mit Loge2 ☺
Montag, 23. Juni 2008
Freitag, 13. Juni 2008
Der Apfel und Ich
Begegnungen...unter diesem Stichwort lässt sich meine bisherige Zeit bei Loge2 wohl am ehesten Zusammenfassen. Eine dieser Begegnungen fand mit einem Apfel statt.
Der Apfel an sich ist ja immerhin auch ein eher symbolträchtiges Kulturobst. In eurasischen Kulturen steht er für Liebe und Sexualität, Fruchtbarkeit und Leben, Reichtum, Entscheidung und Erkenntnis.
Letzteres trifft dann am ehesten auf meine Mensch-Apfel-Begegnung zu.
Als kleinen Exkurs zu diesem Thema in Zeiten einer europäischen Kulturgroßveranstaltung, während der Anhänger einer beliebten Vollkontaktballsportart Kriegsbemalung auftragen, stelle ich mir die Frage, welche Bezeichnungen es denn für unser allseits beliebtes, symbolhaftes Nahrungsmittel bei unseren benachbarten Freunden in Österreich und in der Schweiz so gibt? Ist es vielleicht das Äpfeli oder doch der Opfel? Eines steht jedenfalls fest, unter den kriegsbemalten Schaulustigen gerät das sphärische, apfelanmutende Sportgerät nicht allzu selten zum Zankapfel.
Zurück zu meiner Begegnung mit dem Kernobst.
Wie ein Schneekönig solle ich mich freuen, forderte Sven als er mir mitteilte, dass ich ein fast nigelnagelneues MacBook für die Arbeit bei Loge2 bekommen würde.
Die Vorteile lägen total auf der Hand, erläuterte er, und es sei ohnehin viel sicherer. Man müsse nur einige Dinge beachten und alles laufe wie geschmiert, fügte er an.
Um seinen vagen Ausführungen etwas äpfligfleischiges Gewebe beizufügen führte er mich in die Geheimnisse des Mac ein und sagte:"Im Wesentlichen ist alles was für dich früher CTRL war jetzt Apfel."
To be continued...
ALT+CTRL+EJECT+APFEL
Der Apfel an sich ist ja immerhin auch ein eher symbolträchtiges Kulturobst. In eurasischen Kulturen steht er für Liebe und Sexualität, Fruchtbarkeit und Leben, Reichtum, Entscheidung und Erkenntnis.
Letzteres trifft dann am ehesten auf meine Mensch-Apfel-Begegnung zu.
Als kleinen Exkurs zu diesem Thema in Zeiten einer europäischen Kulturgroßveranstaltung, während der Anhänger einer beliebten Vollkontaktballsportart Kriegsbemalung auftragen, stelle ich mir die Frage, welche Bezeichnungen es denn für unser allseits beliebtes, symbolhaftes Nahrungsmittel bei unseren benachbarten Freunden in Österreich und in der Schweiz so gibt? Ist es vielleicht das Äpfeli oder doch der Opfel? Eines steht jedenfalls fest, unter den kriegsbemalten Schaulustigen gerät das sphärische, apfelanmutende Sportgerät nicht allzu selten zum Zankapfel.
Zurück zu meiner Begegnung mit dem Kernobst.
Wie ein Schneekönig solle ich mich freuen, forderte Sven als er mir mitteilte, dass ich ein fast nigelnagelneues MacBook für die Arbeit bei Loge2 bekommen würde.
Die Vorteile lägen total auf der Hand, erläuterte er, und es sei ohnehin viel sicherer. Man müsse nur einige Dinge beachten und alles laufe wie geschmiert, fügte er an.
Um seinen vagen Ausführungen etwas äpfligfleischiges Gewebe beizufügen führte er mich in die Geheimnisse des Mac ein und sagte:"Im Wesentlichen ist alles was für dich früher CTRL war jetzt Apfel."
To be continued...
ALT+CTRL+EJECT+APFEL
Montag, 2. Juni 2008
Wie alles begann
Die gedanklichen Wurzeln von Loge2 reichen knapp ein Jahr zurück. Interessant wurde es allerdings erst ab Dezember, wo wir dank des EXIST-Gründerstipendiums so richtig durchstarten konnen. In diesem Blogpost gebe ich Euch ein paar Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Loge2.
Am Anfang war es dunkel
Auslöser für Loge2 war eine Einladung einer guten Freundin von mir, die per Mail anfragte, wer noch Lust hätte, zu Georgette Dee mitzukommen, welche in wenigen Wochen im Tipi auftreten sollte. Natürlich wurden nicht alle Freunde angeschrieben, sondern nur die, bei denen man sich sicher sein konnte, dass sie sich darüber freuen.
In diesem Moment habe ich festgestellt, dass einerseits die besten Ideen für spannende Abendgestaltung meist aus meinem Freundeskreis kamen, andererseits man vieles verpasst, weil die Leute keine Lust haben, alles immer kompliziert per Mail oder Telefon zu organisieren und an den gesamten Freundeskreis zu schicken. In den Stadtmagazinen wiederum findet man viele interessante Veranstaltungen, aber keinen Hinweis darauf, was für mich konkret interessant ist.
Somit war die Idee für Loge2 geboren.
Und er sprach: Es werde Licht
Da Katja und ich an der Uni bereits eine Reihe von Erfahrungen in der Entwicklung von Internetanwendungen gesammelt haben, drängte sich uns der Gedanke auf, dieses Wissen für Loge2 direkt nutzbar zu machen.
Da uns klar war, dass es ohne einen schlagkräftigen Vertrieb nicht gehen würde, sahen wir uns nach jemandem um, den wir von der Idee begeistern konnten und der gut zu uns ins Team passen würde. Beim Beachvolleyballspiel wurden wir fündig und nach wenigen Treffen war klar: Judith stößt dazu. Perfekte Ausbildung, Praxiserfahrung, Kulturaffinität - ein Traum wurde wahr.
In diesem Moment erkannten wir, dass wir das nötige Know-How haben, um Loge2, wie wir unsere Plattform tauften, im Internet umzusetzen und zu etablieren. Es schlug der metaphorische Blitz ein und wir fingen an zu arbeiten. Mit dem universitären Hintergrund und den inhaltlich und wissenschaftlich interessanten Themen der Plattform beantragten wir das EXIST-Gründerstipendium, um uns in der Anfangsphase den Rücken frei halten zu können.
Und es ward Licht
Im November bekamen wir dann die Nachricht, dass uns das EXIST-Stipendium bewilligt wurde. Sofort haben wir uns ein kleines, bequemes Büro in den Josetti-Höfen gemietet, um direkt am Puls der Stadt (und der Kultur) loslegen zu können.
Zwei Monate später ging die erste Version der Loge2-Genießerplattform online. Das Soziale Netzwerk für Kultur war geboren.
Am Anfang war es dunkel
Auslöser für Loge2 war eine Einladung einer guten Freundin von mir, die per Mail anfragte, wer noch Lust hätte, zu Georgette Dee mitzukommen, welche in wenigen Wochen im Tipi auftreten sollte. Natürlich wurden nicht alle Freunde angeschrieben, sondern nur die, bei denen man sich sicher sein konnte, dass sie sich darüber freuen.
In diesem Moment habe ich festgestellt, dass einerseits die besten Ideen für spannende Abendgestaltung meist aus meinem Freundeskreis kamen, andererseits man vieles verpasst, weil die Leute keine Lust haben, alles immer kompliziert per Mail oder Telefon zu organisieren und an den gesamten Freundeskreis zu schicken. In den Stadtmagazinen wiederum findet man viele interessante Veranstaltungen, aber keinen Hinweis darauf, was für mich konkret interessant ist.
Somit war die Idee für Loge2 geboren.
Und er sprach: Es werde Licht
Da Katja und ich an der Uni bereits eine Reihe von Erfahrungen in der Entwicklung von Internetanwendungen gesammelt haben, drängte sich uns der Gedanke auf, dieses Wissen für Loge2 direkt nutzbar zu machen.
Da uns klar war, dass es ohne einen schlagkräftigen Vertrieb nicht gehen würde, sahen wir uns nach jemandem um, den wir von der Idee begeistern konnten und der gut zu uns ins Team passen würde. Beim Beachvolleyballspiel wurden wir fündig und nach wenigen Treffen war klar: Judith stößt dazu. Perfekte Ausbildung, Praxiserfahrung, Kulturaffinität - ein Traum wurde wahr.
In diesem Moment erkannten wir, dass wir das nötige Know-How haben, um Loge2, wie wir unsere Plattform tauften, im Internet umzusetzen und zu etablieren. Es schlug der metaphorische Blitz ein und wir fingen an zu arbeiten. Mit dem universitären Hintergrund und den inhaltlich und wissenschaftlich interessanten Themen der Plattform beantragten wir das EXIST-Gründerstipendium, um uns in der Anfangsphase den Rücken frei halten zu können.
Und es ward Licht
Im November bekamen wir dann die Nachricht, dass uns das EXIST-Stipendium bewilligt wurde. Sofort haben wir uns ein kleines, bequemes Büro in den Josetti-Höfen gemietet, um direkt am Puls der Stadt (und der Kultur) loslegen zu können.
Zwei Monate später ging die erste Version der Loge2-Genießerplattform online. Das Soziale Netzwerk für Kultur war geboren.
Abonnieren
Posts (Atom)