Es ist Krieg. Die Fronten sind verhärtet. Die Opfer kommen, wie so oft, aus der Zivilbevölkerung. Wie erstaunlicherweise auch die Täter. Wie der Krieg ausgeht, ist völlig offen. Aber die Guten machen Boden gut. Worum geht es? Um die Qualität der Unterhaltung, um die Zeit der Menschen.
Es ist klar: Zeit ist das wertvollste Gut dieser Tage. Was machst Du heute, was machst Du morgen? Es gibt, insbesondere in großen Städten, endlos viele Möglichkeiten, die eigene Freizeit zu gestalten und alle Anbieter von schnellen Vergnüglichkeiten konkurrieren um diese Zeit. Da muss man schon mal in den sauren Apfel beißen und ein paar von den Wochenendparties absagen, um es wenigstens zu den anderen drei zu schaffen. Und dann ist da noch der lange geplante Kinobesuch. Und Peter hat man auch ewig nicht gesehen. Bei so vielen Alternativen entscheidet man sich für die schnellen und leichten. Beliebt sind Kino, "auch mal nichts tun", und natürlich der Fernseher. Dort ist wenigstens Ruhe. Man muss nichts entscheiden, es rieselt schön aus der Röhre auf einen herab und es hört und hört nicht auf. Jede Soap hat eine Fortsetzung, jede Serie will und will nicht aufhören. Ob Jugendliche gespielt verurteilt werden oder komplizierte Rätsel per Telefon gelöst werden müssen, es ist erstaunlich, wie fesselnd dieser Schwachsinn einen in seinen Bann schlagen kann. Vielleicht ist es er alte Reflex: Man könnte ja etwas verpassen. Unwahrscheinlich, sage ich.
Doch dann gibt es den schwierigen Weg. Raus. Dort gibt es Menschen, die jahrelang lernen, wochenlang proben, um etwas live, wirklich, echt auf eine Bühne zu bringen. Das ist teuer, das kostet Zeit, das bringt dem Zuschauer so viel mehr. Aber natürlich ist es nicht auf der Couch und man muss ein wenig mehr Enthusiasmus mitbringen. Ach ja, und es läuft auch nicht ewig. Danach muss man (oh Schreck!) vielleicht noch mit den Schauspielern reden und dann auch noch selbst nach Hause fahren.
Wir merken: Es konkurriert hier nicht das eine Theater mit dem anderen, alle Theater konkurrieren gemeinsam mit Fernseher und Kino. Und entschieden wird er (wieder einmal) nicht von den Gegnern, sondern entschieden wird der Konflikt von Dir.
Und was machst Du morgen? Guck' doch mal bei http://www.loge2.de/kulturkalender und such' Dir was schönes raus. Du wirst es nicht bereuen!
Montag, 25. August 2008
Dienstag, 19. August 2008
Sommerloch
Geschichten aus der Welt von Loge2 – die wollte ich euch an dieser Stelle erzählen und, was soll ich sagen, auch hier herrscht wohl das Sommerloch-Problem. Das heißt im Klartext, ich habe nichts von euren Erlebnissen gehört. Aber nicht schlimm ☺. Schließlich nutze ich selbst natürlich Loge2 und habe somit schon einiges mit euch erlebt:
Vor ein paar Wochen war ich mal wieder im besten Theater der Welt, zum „Sommanachtstaraum“ im Prime Time Theater in Wedding. Eine liebe Freundin von mir wollte „schon immer mal“ das Ensemble von „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ spielen sehen und da kam meine Einladung gerade recht. Sie war völlig begeistert. Es war so lustig, dass selbst die Schauspieler zwei mal inne halten mussten vor Lachen ☺. Es kann auch nur sensationell werden, wenn Shakespeare auf Weddinger Stereotype trifft. Also, jetzt starten wieder neue Folgen der Theatersoap, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier:
http://de.youtu
be.com/watch?v=0LDTI9-2EL0&feature=related
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erlebnissen erzählt und ich das nächste Mal nicht meine eigenen Geschichten erzähle. Schreibt mir an: info(at)loge2(punkt)de
Bis zum nächsten Mal!
P.S.: Wer erkennt, welches Wort wir auf diesem Foto darstellen?
Vor ein paar Wochen war ich mal wieder im besten Theater der Welt, zum „Sommanachtstaraum“ im Prime Time Theater in Wedding. Eine liebe Freundin von mir wollte „schon immer mal“ das Ensemble von „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ spielen sehen und da kam meine Einladung gerade recht. Sie war völlig begeistert. Es war so lustig, dass selbst die Schauspieler zwei mal inne halten mussten vor Lachen ☺. Es kann auch nur sensationell werden, wenn Shakespeare auf Weddinger Stereotype trifft. Also, jetzt starten wieder neue Folgen der Theatersoap, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier:
http://de.youtu
be.com/watch?v=0LDTI9-2EL0&feature=relatedIch würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erlebnissen erzählt und ich das nächste Mal nicht meine eigenen Geschichten erzähle. Schreibt mir an: info(at)loge2(punkt)de
Bis zum nächsten Mal!
P.S.: Wer erkennt, welches Wort wir auf diesem Foto darstellen?
Montag, 4. August 2008
Das Praktikum mit Loge2 – ein tolles Erlebnis
Hallo! Das ist meine dritte Woche, die ich für Loge2 arbeite. Ich heiße Natalia und wegen des EU- Programms namens Leonardo da Vinci, bin ich nach Berlin gekommen, um meine Deutsch-Sprachkenntnisse zu verbessern und um Berufserfahrungen zu sammeln. Ich komme ursprünglich aus Polen, aber seit drei Jahren lebe und studiere ich in England. Als Teil des Programms, muss ich ein Praktikum in einer deutschen Firma machen und ich bin so glücklich, dass Loge2 das Praktikum anbot. Als meine täglichen Aufgaben, mache ich Verwaltungstätigkeiten, Bürotätigkeiten, Marktforschung und ich lerne über verschiedene Marketing-, PR- und Werbe- Strategien. Aber Berufserfahrung ist nicht die einzige Sache, die ich hier bekomme. Arbeiten mit Leuten aus verschiedenen Ländern und mit verschiedenen Werdegängen ist eine sehr dankbare Erfahrung für mich sowie Berlin aus keiner touristischen Perspektive kennen lernen zu können. Einige Sachen scheinen ganz normal für Berliner, der Lebensstil, Mode und der Service können den Neu-Berliner überraschen. Obwohl Berlin wie eine kosmopolitische und beschäftigte City scheint, ist das Lebenstempo meiner Meinung nach im Vergleich zum Beispiel zu London, ganz langsam. Aber gleichzeitig, die Lebensqualität ist besser als in anderen Teilen Europas. Sonderlich,dass Berlin sehr grün und umweltfreundlich ist. Das und die Leute machen die spezielle Atmosphäre hier. So besonders, dass die nächsten sechs Wochen meines Praktikums nicht nur nützlich für meine persönliche und berufliche Entwicklung sehr erfreulich werden.
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